Düsseldorf Tipps und Düsseldorf Sehenswürdigkeiten

36 coole Düsseldorf Tipps, die nur Einheimische kennen

30.10.2016 | update 16.07.2017 | in Deutschland, Düsseldorf, Stadt | von | 4 Kommentaren

Was tun in Düsseldorf? Königsallee? Überlaufen mit Snobs und Möchteger-Reichen. Fernsehturm? Der in Berlin ist 1.000 Mal besser. Altstadt? Voller Ruhrpott-Assis.

Vergiss die typischen Sehenswürdigkeiten von Düsseldorf. In diesem Artikel hier verrate ich dir Düsseldorf Tipps, die dich in die coolen und alternativen Ecken der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen führen und die nicht jeder Tourist kennt.

Werbung:

Für Düsseldorf-Fans:

Update: Da der Artikel hier so beliebt ist, habe ich zu den 27 ursprünglichen Düsseldorf Tipps noch 9 weitere hinzugefügt. Außerdem findest du am Ende des Artikels jetzt auch Infos zu den bekannteren Düsseldorf Sehenswürdigkeiten.

Dabei gebe ich…

  • viele Insider-Tipps zur „längsten Theke der Welt“ (= die Altstadt).
  • Geheim-Tipps zu Restaurants und Bars auch außerhalb der Altstadt, in die die Einheimischen am liebsten gehen.
  • Tipps zu kulturellen Highlights.
  • Tipps, wie du in Düsseldorf am besten von A nach B kommst.
  • Tipps zu Sehenswürdigkeiten, die nicht jeder Tourist besucht.

Alle Düsseldorf Tipps findest du auch hier auf der Karte:

1. Erkunde Düsseldorf mit dem Fahrrad

Düsseldorf zählt mit etwa 700.000 Einwohnern nicht zu den größten Städten Europas. Auch flächenmäßig ist Düsseldorf wirklich überschaubar (Rang 73 der größten Städte und Gemeinden Deutschlands). Trotzdem gibt es hier eine U-Bahn mit mehreren Linien sowie etliche Tram-Linien und ein umfangreiches Bus-Netzwerk. Du kommst in Düsseldorf also mit den öffentlichen Verkehrsmitteln super einfach und schnell hin- und her.

Noch besser bist du aber an schönen Tagen mit dem Fahrrad unterwegs. Es gibt viele Fahrradwege (vor allem am Rhein) und die Distanzen sind nicht so groß. Auch als Besucher kannst du mit dem Fahrrad die Stadt erkunden. Überall in Düsseldorf verteilt gibt es Verleihstationen von verschiedenen Anbietern, z.B.:

  • Nextbike: 9 € pro Tag (Du findest die Mietfahrräder an definierten und beschilderten Verleihstationen in der ganzen Stadt.)
  • Radstation: 13 € pro Tag (am Hauptbahnhof)
  • call a bike: 9 € pro Tag (nur am Hauptbahnhof)

2. Schaue wo Rudi Völler wohnt (Oberkassel)

Da, wo die Reichen wohnen. Das sagt man über Oberkassel. Und tatsächlich leben in den Jugendstil-Villen im Stadtteil auf der westlichen Rheinseite viele besser Betuchte und vor allem auch Fußballer. Einmal habe ich bei einer Erkundungstour durch die engen Gässchen Rudi Völler aus dem Auto ins Haus gehen sehen.

Ein Spaziergang durch Oberkassel hat also viel VIP-Potential.

Villen in Oberkassel Düsseldorf

Die Villen am Ufer von Oberkassel. Photo credit: Dittmeyer via Visualhunt / CC BY-ND

3. Mache Party in der Kassette

Auch außerhalb der Altstadt gibt es tolle Bars und Cafés. Eine meiner liebsten davon ist die Kassette in Oberbilk. Die Einrichtung ist sehr gemütlich, es gibt Brettspiele sowie Bücher und jede Woche spielen hier auch Livebands oder Veranstaltungen werden durchgeführt.

Kassette Bar in Düsseldorf

Da steht’s: Kassette.

4. Esse im besten Restaurant der Altstadt

Das Vente ist mein absolutes Lieblingsrestaurant in Düsseldorf. Die Einrichtung, mit ihren prunkvollen Kronleuchtern, verzierten Spiegeln an den Wänden und den alten Holzmöbeln, erzeugt eine besonders gemütliche Atmosphäre.

Restaurant Vente in Düsseldorf

Der Eingang zum Vente.

Zu Essen gibt es eine Mischung aus deutschen und mediterranen Speisen, wie etwa Datteln im Speckmantel, Rheinischer Wan Tan oder das Fischfilet (Tagesangebot) in Chili-Vanille-Butter mit Chorizo-Tomaten-Risotto. Das Vente hat eine offene Küche, d.h. du kannst den Köchen beim Zubereiten deiner Speisen zusehen: Ein Zeichen für Qualität.

Düsseldorf Altstadt Häuserfassade

Auch in der Altstadt gibt es versteckte Plätze.

5. Trinke einen Killepitsch

Killepitsch ist eine Düsseldorfer Schnaps-Spezialität.

„Wenn du nicht zumindest einmal im Kabüffke einen Killepitsch getrunken hast, dann warst du nicht wirklich in Düsseldorf.“

Killepitsch Trinken im Kabüffke in Düsseldorf

Suchbild: Wer erkennt die riesige Flasche Killepitsch?

Die Entstehungsgeschichte des Killepitsch geht bis zum zweiten Weltkrieg zurück. Angeblich unterhielten sich Hans Müller-Schlösser und Willi Busch im Luftschutzbunker und Willi Busch sagte: „Ech sach dech bloß ens, Hans, koome meer he heil erus, dat se ons nit kille, dann brau ech dech ö Schabäuke, do kannste de Zong noh lecke, dann dommer eene pitsche on dä kannste dann von mech us ‚Killepitsch‘nenne!“

Das heißt ins Hochdeutsche übersetzt etwa: „Ich sag dir bloß eins, Hans, kommen wir hier heil raus, das sie uns nicht killen, dann brenne ich dir einen Schnaps, da kannst du die Zunge nach lecken, dann werden wir einen trinken und den kannst du dann von mir aus ‚Killepitsch‘ nennen!“

Direkt neben dem Kabüffke kannst du den Kräuterlikör während der normalen Öffnungszeiten auch in abgefüllter Form in Flaschen kaufen, als Mitbringsel beispielsweise. Übrigens: Im Kabüffke kannst du auch durch das Fenster von außen bestellen, wenn drin zu viel los ist.

6. Schwatze mit einem Köbes

Wo wir schon einmal bei Alkohol sind: Düsseldorf ist vor allem auch bekannt wegen seines Altbieres. Allein in der Altstadt gibt es fünf kleinere Brauereien, die es zu Kultstatus geschafft haben:

Es lohnt sich hier eine Altbier-Tour zu machen und alle Brauereien nacheinander abzuklappern. Das Besondere daran (neben dem leckeren Geschmack natürlich): die Köbes, die das Bier an den Brauereien ausschenken. Diese rheinländischen Kellner gehören zu einem besonderen Menschenschlag. Sie servieren das Alt schon mal in Kombination mit einem deftigen Witz auf Kosten der Gäste. Fragen wie: „Gibt es hier eigentlich auch Wasser?“ werden von den Köbes etwa mit der Gegenfrage „Sieht das hier aus wie ein Hallenbad?“, beantwortet.

Die Köbes sind auch nicht gerade zimperlich damit, dir direkt ein Alt nach dem anderen auf den Tisch zu stellen. Tipp: willst du kein weiteres Alt trinken, lege den Deckel oben auf das Glas. Allerdings wird dir dann ein guter Köbes das nächste Alt einfach oben drauf stellen. Fazit: Muss man einmal erlebt haben.

Übrigens: Interessante Lektüre zu diesem Thema ist das Buch Der Köbes: Ein rheinisches Original.

7. Beobachte Clowns und Breakdancer an den Rheintreppen

Direkt neben den Kasematten am Rhein liegen die Rheintreppen. Abends, bei schönem Wetter, treffen sich hier jede Menge Leute mit einem Bier aus dem nahe gelegenen Büdchen (= Kiosk) und genießen den Sonnenuntergang.

Breakdancer an den Rheintreppen in Düsseldorf

BBoys, Flygirls, put your hands in the air.

Vor allem am Wochenende treten hier immer wieder Straßenkünstler auf, um die Menschenmenge zu unterhalten. Meine Favoriten sind die verschiedenen Breakdance-Gruppen und ein Clown, der nichtsahnende Passanten veralbert.

8. Chille am Paradies Strand

Ja, Düsseldorf hat sogar einen eigenen Sandstrand. Westlich des Medienhafens tummeln sich am Paradies Strand bei schönem Wetter Sonnenanbeter und spielen Beachvolleyball oder gehen in den kleinen Buchten eine Runde schwimmen. Die Aussicht auf die Düsseldorfer Skyline von hier ist phänomenal.

Paradies Strand Düsseldorf

Die Buchten des Paradies-Strandes

Manchmal finden am Strand auch illegale Beach-Partys statt, bei denen bis in die frühen Morgenstunden am Lagerfeuer getanzt wird. Grillen ist auch erlaubt.

Vorsicht ist geboten, wenn du mit Kindern unterwegs bist. Der Strand wird leider oft zugemüllt und manchmal liegen auch Scherben herum auf denen man sich den Fuß aufschneiden kann.

Paradiesstrand Düsseldorf Blick auf Skyline

Am Strand entspannst du mit Blick auf die Skyline.

9. Entdecke Little Tokio

Düsseldorf ist die Stadt in Deutschland mit der größten japanischen Gemeinde. Etwa 8.000 Japaner leben im Umkreis von Düsseldorf und auch viele japanische Firmen haben sich hier angesiedelt.

Vor allem entlang der Immermannstraße wird der Einfluss der japanischen Kultur in Düsseldorf deutlich. Hier befindet sich das Deutsch-Japanische Center und viele Sushi- und japanische BBQ-Läden sowie japanische Supermärkte, Bäcker, Buchhandlungen oder Spezialgeschäfte. Besonders cool ist der Manga-Hof an der Oststraße – eine Mischung aus Café und Manga-Comicsammlung.

Einmal im Jahr gibt es auch einen groß aufgezogenen Japan-Tag in der Altstadt mit beeindruckendem Feuerwerk.

10. Kaufe und verkaufe Trödel

Eine charmante Mischung aus Pariser Flair und Made in Germany: Den Trödelmarkt am Aachener Platz gibt es bereits seit 36 Jahren. Bis zu 20.000 Besucher und 600 Händler kommen hier jeden Samstag zum stöbern und handeln.

Hier findest du alles, was du brauchst, oder auch nicht. Das Angebot reicht von antiken Spiegelrahmen über gebrauchte Leder-Schuhe bis hin zu wackeligen aber billigen Fahrrädern.

Im Café Sperrmüll finden zudem jedes Wochenende Veranstaltungen mit Jazz oder anderer Musik statt. Wenn du also nicht das passende Objekt deiner Begierde ergattern konntest, setzt du dich einfach mit einem Stück Kuchen und Kaffee hin und lässt dich von den Klängen der Musiker berieseln.

11. Lass dich von den bunten Farben in der Kiefernstraße blenden

Die wohl einzigartigste Straße Düsseldorfs ist die Kiefernstraße im Stadtteil Flingern-Süd. In den 80er Jahren lebten hier Hausbesetzer, angeblich auch Leute aus der RAF. Auch heute noch wohnen die ehemaligen Besetzer hier, mittlerweile allerdings mit Mietvertrag.

Kiefernstraße in Düsseldorf

Ganze Häuserreihen sind hier bemalt.

Warum lohnt sich ein Besuch? Die Wände der Häuser sind mit jeder Menge Graffiti-Kunst bemalt. Sogar der Bauwagen, der wahrscheinlich schon eine halbe Ewigkeit auf der Straße steht, blieb nicht verschont.

Kiefernstraße Düsseldorf Haus mit Kreutzworträtsel

Dieses Haus in der Kiefernstraße wurde mit einem Kreuzworträtsel versehen.

Direkt um die Ecke liegt auch das zakk – ein kulturelles Paradies für alle, die das stumpfe Partytreiben in der Altstadt satt haben. Hier finden regelmäßig alternative Parties statt: von Elektro über Balkan Beats bis hin zu Tangoabenden. Auch kulturelle und politische Events zählen zum Programm im zakk.

Kiefernstraße Düsseldorf

Man merkt schnell, dass das Leben in der Kiefernstraße etwas alternativer ist, als im Rest von Düsseldorf.

12. Futtere dich durch die Burger-Läden der Stadt

Der Hype um hippe Burgerläden hat auch in Düsseldorf keinen Halt gemacht. Neben bekannten Ketten wie What’s Beef, Hans im Glück und Space Burger gibt es aber auch viele Rohdiamanten in der ganzen Stadt zu entdecken. Hier meine unvollständige Empfehlungsliste:

13. Schaue einen alternativen Film im Filmkunstkino

Düsseldorf ist ein Mekka für Kulturbegeisterte. Neben den vielen Ausstellungen, Galerien und Museen der Stadt finden aber auch Cineasten zahlreiche Orte, in denen Sie Ihrer Leidenschaft nach Filmen abseits des Hollywood-Mainstreams frönen können – und zwar in kleinen Filmkunstkinos. Davon gibt es gleich fünf in Düsseldorf und zusätzlich ein Open-Air-Kino.

  1. Bambi Filmstudio
  2. Cinema Filmkunstkino in der Schneider-Wibbel-Gasse in der Altstadt
  3. Metropol Kino in Bilk
  4. Atelier Kino am Savoy Theater
  5. Souterrain
  6. Vier Linden Open–Air (mit Biergarten)

Das Programm findet Ihr auf der Website der Düsseldorfer Filmkunstkinos.

Außerdem gibt es auch die Black Box im Filmmuseum in der Altstadt, wo oft Klassiker der Filmgeschichte gezeigt werden.

14. Genieße den besten Döner der Stadt am Dönerdreieck

Dönerdreieck sagt eigentlich schon alles. So wird das Verkehrsdreieck um den Worringer Platz (dort hab ich auch schon mal gewohnt) liebevoll bezeichnet, weil hier wirklich ein Dönerladen neben dem nächsten steht.

Besonders bekannt ist der wohl kleinste Laden Yede Gör mit seinem Slogan „Döner super, Soße Spitze“.

Mein Favorit ist aber das Izmir Kebap Haus. Hier bekommst du nicht nur leckere Döner, sondern auch das authentischste türkische Essen der Stadt (In Düsseldorf lebende Türken kommen oft hier her, weil sie das Essen an ihre Heimat erinnert).

Da steht’s: Izmir Kebap.

15. Entdecke die Urban Art in Flingern und Bilk

In ganz Düsseldorf wurden Wände mit allerhand Graffiti verziert. Doch besonders in den Stadtteilen Flingern und Bilk kannst du die Düsseldorfer Streetart entdecken. Teilweise sind sogar ganze Häuser mit komplexen Kunstwerken bemalt.

Ein bemaltes Haus: Streetart in Düsseldorf

Bunte Flecken im sonst eher grauen Flingern (von Farbfieber).

Von Schablonen-Graffities über großflächige Gemälde bis hin zu Klebekunst wirst du hier alles entdecken.

Streetart Düsseldorf

Streetart neben der St. Elisabeth Kirche, gestaltet von der Gruppe Farbfieber.

16. Finde die Säulenheiligen Düsseldorfs

Als ich das erste Mal am Hauptbahnhof in Düsseldorf unterwegs war, wunderte ich mich über den Typ, der auf die Littfaßsäule kletterte, um von da oben Fotos zu machen. Es dauerte noch ein bis zwei Minuten, ehe ich realisierte, dass es sich nicht um einen echten Menschen, sondern nur um eine Figur handelte. Insgesamt gibt es 10 davon in der ganzen Stadt zu entdecken. Ihr Erschaffer ist der Künstler Christoph Pöggeler, der eigentlich Maler ist.

Säulenheilige Düsseldorf

Eine von 10 Säulenheiligen: Der Geschäftsmann

  1. Der Geschäftsmann am Rheinufer
  2. Die Frau mit rotem Pullover, die die Augen geschlossen und den Kopf nach hinten gelegt hat
  3. Das Paar, Hand in Hand
  4. Das Paar, dass sich küsst
  5. Der Urlauber mit Handtuch über der Schulter
  6. Der Vater, der seinen Sohn auf den Schultern trägt
  7. Der Fotograf am Hauptbahnhof
  8. Die Lesende, die mit Buch auf die Tram wartet
  9. Die Fremde, mit Kind im Arm
  10. Die Braut

17. Besuche Heinrich Heines Geburtshaus

Die Bolkerstraße in der Altstadt ist bekannt für exzessive Partynächte mit vielen herum-tunkelnden Betrunkenen und Touristen aus dem Ruhrpott. Einheimische meiden sie lieber.

Jedoch gibt es auf der Straße ein kulturelles Highlight: Das Geburtshaus Heinrich Heines steht hier. Darin befindet sich ein Buchladen und es werden hin und wieder Lesungen und andere kulturelle Events veranstaltet.

Geburtshaus von Heinrich Heine in Düsseldorf

Hier wurde einer der bedeutensten deutschen Dichter und Denker geboren. Er würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, was heute so vor seinem Haus abgeht. Photo credit: tnarik via Visual Hunt / CC BY-SA

18. Trinke ein Guiness im Irish Pub

Ich bin ein Fan von Guinness und finde es deshalb super, dass die Altstadt nicht nur Altbier-Brauereien bietet. Es gibt hier auch zahlreiche Irish Pubs. Die meisten davon befinden sich auf der Hunsrückenstraße, die man deshalb auch als Little Dublin bezeichnen könnte:

  • O’Reilley’s
  • Fatty’s
  • Mojo
  • Sutton’s
Irish Pub Fattys in Düsseldorf

Einer meiner Favoriten: Fatty’s.

Um die Ecke, auf der Bolkerstraße, gibt es zudem noch das Tir na Nog und auf der Kurze Straße gönnst du dir dein Irish Coffee im McLaughlin’s. In den Irish Pubs werden oft Fußball- und Rugbyspiele übertragen. Neben Bier und Schnapps gibt es zudem auch Gerichte und Snacks.

19. Schaue dir die Kunst im Tunnel (KIT) an

Eine besondere Ausstellung für zeitgenössische Kunst befindet sich direkt unter der Düsseldorfer Rheinpromenade – in einem Raum zwischen den Tunnelröhren für den Autoverkehr. Häufig wechselnd werden hier Werke der Bildhauerei, Malerei, Fotografie sowie Video- und Installationskunst ausgestellt. Der Eintritt kostet 4 €.

Kunst im Tunnel in Düsseldorf

Kunst im Tunnel unterm Fernsehturm.

Zum KIT gehört zudem auch ein Café, in dem Abends auch öfters Livemusik spielt.

20. Gönne dir ein Feierabendbier in Kaiserswerth

Wenn man so durch Kaiserswerth spaziert, könnte man meinen, der malerische Stadtteil gehört gar nicht mehr zur Stadt. Aber genau das ist das tolle an Düsseldorf. Du musst nur 15 Minuten mit dem Fahrrad fahren und schon bist du mitten in der Natur.

Häußerfassaden in Kaiserswerth Düsseldorf

Die idyllischen Häußerfassaden in Kaiserswerth. Photo credit: Friedhelm Lichtenknecker via Visual Hunt / CC BY-ND

Kaiserswerth hat einen mittelalterlichen Kern mit Restaurants und einer tollen Eisdiele. Hier kannst du einfach durch die engen Gassen schlendern, die Innenhöfe des Klosters und der Kirche bestaunen oder dich auf einer Bank am Rheinufer ausruhen und die vorbeifahrenden Schiffe beobachten. Zur Abkühlung gönnst du dir am besten ein frisches Bier im Biergarten „Galerie Burghof“, direkt neben der alten Burg-Ruine, mit Panorama-Blick über den Fluss.

21. Treffe Einheimische an der Nordstraße

Die Nordstraße ist eine der belebtesten Straßen in ganz Düsseldorf, allerdings nur wenig besucht von Touristen. Hier gehen die Einheimischen hin: zum Shoppen in den vielen kleinen Fachgeschäften, zum Essen in den Restaurants und Bistros und zum Alt trinken in den alteingesessenen Kneipen und Bars.

Wer den Trubel in der Altstadt meiden möchte, sollte sich diese Straße genauer anschauen. Typischer düsseldorferisch als hier, geht es kaum.

22. Wandele durch einen riesigen Schlossgarten.

Das barocke Benrather Schloß aus dem 18. Jahrhundert, im südlichen Stadtteil Benrath, ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die ganze Anlage mit Schloß, Park und dem Kanalsystem ist architektonisch sehr beeindruckend.

Vor allem der riesige Schloßgarten (61 Hektar) hat etwas Besonderes an sich. Bei einem Spaziergang durch den Park kannst du deine Gedanken wieder sortieren und meditative Ruhe finden. Einen Plan der gesamten Parkanlage gibt es hier.

Parkanlage des Schloß Benrath in Düsseldorf

Der Schloßpark lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Photo credit: A. M. D. via Visualhunt / CC BY-SA

Auch eine Führung durch das Schloß ist möglich. Ein Tagesticket kostet 14 € für Erwachsene. Der Schloßpark kann aber kostenlos besucht werden.

23. Beobachte den Sonnenuntergang am Medienhafen

Wo einst die Schiffe frischen Fisch brachten, stehen heute jede Menge Medienfirmen, Restaurants und architektonisch ansprechende Gebäude.

Medienhafen Düsseldorf Sonnenuntergang

Wunderschön, wenn sich die Hochhäuser im Wasser spiegeln, während langsam das letzte Sonnenlicht verschwindet.

Die Rede ist vom Düsseldorfer Medienhafen. Ein paar private Boote ankern aber doch noch.

Medienhafen Blick auf Fernsehturm

Vom Medienhafen hast du auch einen tollen Blick auf den Fernsehturm und die Gehry-Bauten.

24. Zähle Schafe am Rheinufer

In einer Großstadt in Deutschland würdest du sicherlich nicht unbedingt Schafsweiden erwarten. In Düsseldorf ist das aber anders. Denn entlang beider Rheinseiten ziehen sich sehr viele und breite Grünflächen. Hier gibt es genug Gras um ganze Schafsherden zu ernähren. So wuselst du dich in einem Moment noch durch den Trubel der Altstadt und entspannst im nächsten schon beim Picknick auf der Weide und hörst den Schafen beim kauen und „Määhhh“-en zu.

Schafsweide am Rheinufer in Düsseldorf

Entlang des Rheinufers bietet Düsseldorf sehr viele Grünflächen. Das gefällt nicht nur den Schafen.

25. Schlecke am besten Eis der Stadt

Im Unbehaun Eiscafé im Stadtteil Bilk gibt es wahrscheinlich die beste Eiscreme der ganzen Stadt. Das Eis hier wird ohne chemische Zusatzstoffe hergestellt.

Unbehaun’s-Eis wird aus frischer Milch hergestellt. Sämtliche Zutaten wie Milch, Vanillestangen, Kakao, Zucker und Früchte sind abgekocht. Unbehaun’s Eis ist frei von Essenzen!

Ich kann es jedem nur empfehlen.

26. Streichel Tiere im Südpark

Der Südpark ist mit 70 Hektar der größte Park in Düsseldorf. Er besteht aus drei Teilen:

  1. Der historische Volksgarten im Norden.
  2. Der naturnahe Abschnitt „Vor dem Deich“ im Süden mit Vogelschutzzone und See.
  3. „In den Gärten“ mit 16 verschiedenen Themengärten.
Sonnenuntergang am Deichsee im Südpark in Düsseldorf

Sonnenuntergang am Deichsee im Südpark.

Mittendrin liegt der idyllische, von Sonnenblumen-Wiesen und Gärten umrahmte Streichelzoo am Südpark. Besonders mit Kindern lohnt sich ein Besuch. Hier gibt es Bienen, Gänse, Ziegen, Hasen, Schweine, Esel und Schafe zu bestaunen. Der Eintritt ist kostenlos und auch Hunde dürfen mit. Futter musst du kaufen.

Im Park gibt es übrigens auch jede Menge gut gepflegte Wasser-Spielplätze und andere Attraktionen für die Kleinen.

Streichelzoo im Südpark Düsseldorf

Der Streichelzoo am Südpark gehört zu einer wunderschön restaurierten Hofanlage mit Bauernhof und großem Garten.

27. Besuche ein Eishockeyspiel der DEG

Es wissen vielleicht nur Wenige, aber der Düsseldorfer Eishockeyclub DEG ist einer der bekanntesten und traditionsreichsten Deutschlands. Anfang der 90er Jahre gewann das Team der DEG einen deutschen Meistertitel nach dem anderen. Auch wenn diese Zeiten vorbei sind, lohnt es sich ein Eishockeyspiel im ISS-Dome anzuschauen. Die Stimmung ist einzigartig und auch die Tickets für die Spiele sind bezahlbar.

Eishockeyspiel DEG vs Schwaningen im ISS-Dome

Im LED-Würfel in der Mitte sieht man Nahaufnahmen und Wiederholungen von strittigen Szenen.

28. Schlendere durch den japanischen Garten im Nordpark

Hofgarten und Volkspark sind die größten und bekanntesten Parks in Düsseldorf. Es gibt aber noch jede Menge weitere, die es sich zu besuchen lohnt. So etwa auch der Nordpark. Hier solltest du auf jeden Fall einmal durch den japanischen Garten wandern: Perfekt um die Seele baumeln zu lassen.

japanischer Garten Düsseldorf

Idyllische Ruhe im japanischen Garten.

29. Schlürfe Cocktails in den besten Cocktail-Bars der Altstadt

Es gibt jede Menge fantastischer Bars in Düsseldorf. Hier sind meine Favoriten für Cocktails in der Altstadt:

  • Melody Bar – (Google Maps). Wegen dem unscheinbaren Eingang ist die Melody Bar auf der Kurzen Straße leicht zu übersehen. Sie befindet sich in einem der dünnsten Häuser in der Altstadt.
  • Beuys – (Website | Google Maps). Hier findest du einige interessante Cocktail-Kreationen auf der Karte, aber auch die Klassiker gibt es auf Nachfrage.
  • Anaconda Lounge – (Facebook | Google Maps). Abends Cocktailbar mit gemütlichen Sitzecken, nachts Electro-Club mit Dancfloor.
Anacond Lounge Düsseldorf

Coole Beleuchtung in der Anaconda Lounge.

30. Mache ein maritimes Candlelight-Dinner auf einem Boot.

Schon mal ein Candlelight-Dinner auf einem Boot gehabt? Nun, im Schiffsrestaurant Canoo ist das möglich. Es ankert im ruhigen Hafenbecken am Robert-Lehr-Ufer in Golzheim. Auf drei Decks bekommst du hier mediterran-maritime Speisen, die du beim Ausblick auf die Düsseldorfer Skyline sowie den vorbeifahrenden Schiffen genießen kannst. Tipp: Probiere unbedingt auch die Waffeln mit Eis und Sahne!!!

Canoo REstaurant am Rhein

Dinieren mit maritimen Ambiente.

Sonntags bietet das Restaurant zwischen 10:00 und 15:00 Uhr auch Brunch mit Buffet.

31. Esse in einer Sennhütte mit Blick auf die Schienen.

Normalerweise findet man Sennhütten eher in den Alpen. Diese hier befindet sich aber in einem ehemaligen Bahnhofshäuschen in der Rethelstraße. Im Biergarten des kultigen Restaurants „Zur Sennhütte“ trinkst du dein Bier mit Blick auf Schienen und vorbeifahrende Züge: Hat auch irgendwie was.

32. Füttere Wildtiere im Wildpark Grafenberg.

Der Wildpark im Grafenberger Wald ist ein tolles Ausflugsziel für Familien und dazu auch noch kostenlos. Du darfst hier sogar die Tiere (Damwild und Wildschweine) mit Rohkost füttern.

Wildpark Grafenberger Wald Düsselldorf.

Etwa 100 Tiere gibt es im Wildpark. Photo credit: TijsB via Visual Hunt / CC BY-SA

33. Besuche das Schifffahrtsmuseum.

Im Schloßturm direkt am Burgplatz befindet sich ein kleines, interaktives Schifffahrtsmuseum (Eintritt: 3 €). Hier erfährst du über mehrere Etagen zunächst etwas über die Geschichte der Schifffahrt auf dem Rhein und genießt anschließend in der obersten Etage im Café „Laterne“ leckeren Kuchen und Kaffee mit herrlichem Panoramablick auf die Düsseldorfer Skyline.

34. Checke den neuen trivago Campus ab.

Am Medienhafen entstehen zur Zeit jede Menge neue Gebäude. Der trivago Campus sticht dabei heraus.

trivago Campus Düsseldorf

Ab 2018 steht hier der trivago Campus.

Dieser befindet sich zwar noch im Bau, aber folgendes Video zeigt, dass es hier bald Einiges zu sehen geben wird:

35. Klettere wie eine Spinne in 10 Metern Höhe.

Schon vor bereits einigen Jahren schuf Tomás Saraceno in der dritten Etage des K21 ein ganz besonderes Werk. In der begehbaren Installation „in orbit“, unter der Kuppel des Gebäudes, kannst du wie eine Spinne herumklettern.

in orbit by Tomas Saraceno im K21 NRW Kunstsammlung

Nichts für Leute mit Höhenangst.

Dafür erforschte Saraceno zunächst Spinnennetze indem er 6 Spinnen in einer Netzstruktur ohne Glashaube beobachtete. Auch das kannst du dir hier anschauen. Eintritt: 12 € – Dazu zählt auch die Besichtigung der Ausstellungen und Werke in den anderen Etagen des Hauses.

36. Schaue nach der Uhrzeit im Clockwork Forest

Am Volkspark befindet sich eine besonders interessante Installation mit antiken Bahnhofs-Uhren, in der du dich wie in „Alice im Wunderland“ fühlen wirst. Das Werk heißt „Zeitfeld“ und stammt von Klaus Rinke.

Zeit feld Uhren

Uhr-Wald wäre ein besserer Name gewesen 😉 Photo credit: Eichental via Visual Hunt / CC BY-ND

Zusatz: Die typischen Düsseldorf Sehenswürdigkeiten

OK. Wenn du zum allerersten Mal Düsseldorf besuchst: Hier findest du jetzt doch noch Informationen zu den bekanntesten Düsseldorf Sehenswürdigkeiten.

Der Rheinturm

Auf dem 240 m hohen Düsseldorfer Rheinturm hast du wahrscheinlich die beste Aussicht über die Stadt. Für 9 € gelangst du auf die Aussichtsebene, auf der du in der Bar & Lounge auch Essen und Trinken bestellen kannst. Ab 17:00 Uhr gibt es dort auch Cocktails. Tipp: Komme kurz vorm Sonnenuntergang und beobachte, wie sich die Stadt langsam in ein Lichtermeer verwandelt.

Übrigens: Die bunt leuchtenden Bullaugen an der Außenseite des Turmes bilden die weltweit größte Dezimaluhr.

Rheinturm Düsseldorf

Der Rheinturm!

Die Gehry Bauten (Der neue Zollhof)

Kein Geringerer als der Star-Architekt Frank Gehry designte diese drei skurril gekrümmten Gebäude am Düsseldorfer Medienhafen. Schon von Weitem sind die Bauten eindeutig zu erkennen und gehören zur Düsseldorfer Skyline genauso wie die Rheinbrücken und der Rheinturm.

Die Königsallee

Wenn du reiche Leute einkaufen sehen willst, dann bist du auf der Königsallee, auch Kö genannt, bestens aufgehoben. Denn hier finden alle die Rang und Namen haben auch Shops mit Rang und Namen. Von Gucci über Tiffany bis hin zu Abercrombie&Fitch sind hier alle vertreten.

Daneben bieten die Stadtgraben in der Mitte der Allee auch ein fantastisches Fotomotiv.

Tipps Düsseldorf: Königsallee Düsseldorf

Die berühmteste Straße Düsseldorfs: Die Kö.

Die Bolkerstraße in der Altstadt

Die Bolkerstraße im Herzen der Altstadt ist eine der ältesten Straßen Düsseldorfs. Hier tummelt sich sowohl unter der Woche, aber vor allem an Wochenenden, das feierwütige Partyvolk. In über 50 Restaurants, Kneipen und Bars geht dann hier regelmäßig die Post ab. Dieses Paradies für Junggesellenabschiede ist definitiv nichts für schwache Nerven, vor allem zu späterer Stunde.

Die Kasematten am Rheinufer

Die Kasematten liegen mitten in der Altstadt am Rheinufer. Es gibt hier mehrere Restaurants und Cocktailbars. Außerdem legen von hier die Schiffe der Weißen Flotte und der Köln-Düsseldorfer ab.

Rheinufer Düsseldorf mit Kasematten

Das wunderschöne Rheinufer mit den Kasematten in der Mitte.


Natürlich rechtfertigen auch die typischen Sehenswürdigkeiten, wie der Fernsehturm, die Königsallee (auch Kö genannt) und natürlich die längste Theke der Welt – die Altstadt – einen Besuch Düsseldorfs. Also nehme den Einstieg dieses Artikels bitte nicht so ernst. Fakt ist nur eines: Düsseldorf hat auf jeden Fall besseres Bier als Köln ;).

Welche coolen Ecken in Düsseldorf kennst du noch? Schreibe mir einen Kommentar mit deinen Düsseldorf Tipps.

Düesseldorf Tipps und Düesseldorf Sehenswürdigkeiten

Hat dir der Artikel gefallen? Teile ihn:

Follow

4 Antworten auf 36 coole Düsseldorf Tipps, die nur Einheimische kennen

  1. Steffen sagt:

    Großartige Tipps, toll!

    Mit der Kasette, dem Rheinstrand und der Ausstellung „im Orbit“ hast du hier wirklich total coole Tipps zusammengestellt, die viele nicht kennen werden.

  2. sig 89 sagt:

    Teils tolle Tipps für Besucher. Ganz sicher Dinge wie die Kiefernstraße. Manches längst überholt. Anderes absolut no go wie ein Bad im Rhein. Sorry Matthias, das geht gar nicht. Jeden Sommer fischt die Feuerwehr ertrunken aus dem Wasser

    • Matthias sagt:

      Hi. Danke für dein Feedback.
      Ich habe nirgendwo geschrieben ein Bad am Rhein zu nehmen, sondern lediglich, dass der Paradies Strand ein toller Spot ist, an dem auch Leute schwimmen gehen. Aber es ist auf jeden Fall gut von dir, dass du auf die Gefahren hinweist.
      Was ist deiner Meinung nach sonst noch ein no-go und was ist längst überholt?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.