Christchurch Cathedral Square

Christchurch – Neuseeland

Christchurch ist mit etwa 360.000 Einwohnern Neuseelands drittgrößte Stadt und die größte der Südinsel. Sie gilt als eine der “englischsten” Städte des Landes. Im Jahr 2010 und 2011 wurde Christchurch von zwei großen Erdbeben heimgesucht, die so stark waren, dass man sie noch in Dunedin spüren konnte. Ich selbst war nur vor und während des ersten Erdbebens, bei dem es nur kleinere Sachschäden gab, in der Stadt. Das zweite größere Erdbeben zerstörte sehr viele Häuser und forderte 185 Menschenleben. Alle in diesem Artikel gezeigten Bilder geben das jetzige Stadtbild deshalb nicht mehr wirklichkeitsgetreu wieder. Patrick hat auf seinem Blog 101places.de einen super Reisebericht zum aktuellen Stadtbild Christchurchs’ gemacht. Vielleicht interessiert jemand ja der Vorher-Nachher-Vergleich.

Ausflugmöglichkeiten in und um Christchurch

Die Innenstadt Christchurchs’ ist nicht mehr die, die sie vor dem Erdbeben einmal war. Es gibt eine Red Zone, in der viele Gegenden gesperrt sind, da hier immer noch Gebäude abgerissen werden. Speziell der Cathedral Square mit der Kirche in seiner Mitte, ist nicht mehr wiederzuerkennen. Trotzdem hat Christchurch immer noch einige Attraktionen und Ausflugsmöglichkeiten, die man sich anschauen kann, wenn man hier etwas Zeit auf seiner Reise verbringt.

Mit der Christchurch Gondola auf die Port Hills

So etwa lohnt sich ein Ausflug auf die Port Hills am Stadtrand. Mit der Christchurch Gondola kann man hier für 25$ auf den 448 Meter hohen Mount Cavendish fahren. Von dort oben hat man auf der einen Seite eine super Aussicht auf die ganze Stadt. In die andere Richtung kann man den Stadtteil Lyttleton, in dem sich auch der Hafen befindet, sehen.

Lyttleton und Bootstour

Auch Lyttleton wurde 2011 schwer vom Erdbeben getroffen. Trotzdem lohnt sich auch hier eine Besichtigung des Hafens. Kombinieren kann man das mit einer Bootstour. Dabei kann man Hector-Delphine beobachten, die sich meist in den Wellen ums Boot herum tummeln, und in seltenen Fällen sogar Orca-Wale.

Snowboarden auf dem Mount Hutt

Für Snowboard- und Skifans lohnt sich ein Ausflug zum Mount Hutt. Hier befindet sich eines der größeren Skigebiete Neuseelands. Die Betreiber rühmen sich damit, von allen Skigebieten am frühsten zu öffnen und am längsten in der Saison zu laufen. Im Vergleich zu den europäischen Alpen sind die neuseeländischen Skigebiete zwar eher klein, aber ein Ausflug für ein bis zwei Tage lohnt sich meiner Meinung nach trotzdem. Von Christchurch aus fahren regelmäßig Shuttle-Busse zum Mount Hutt. Wer ein eigenes Auto hat, ist aber wesentlich flexibler. Außerdem kann man einiges an Geld sparen, wenn man seine Skiausrüstung in der Stadt ausleiht und nicht am überteuerten Skigebiet. Übernachten kann man im Skiort Methven. Die Fahrt dorthin dauert etwa 1,5 Stunden.Von hier aus fahren täglich Shuttles aufs Skigebiet, die man in den meisten Unterkünften am Tag vorher buchen kann.

Rugby im AMI Stadium

Wer in Neuseeland ist, sollte sich unbedingt auch mindestens einmal ein Rugby-Spiel anschauen, auch wenn man vielleicht nicht so hundertprozentig die Regeln versteht (Die Neuseeländer erklären interessierten Touristen die Regeln übrigens sehr gerne und sehr ausschweifend). Am besten eines der All Blacks (die Rugby-Nationalmannschaft). In Christchurch ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass die Nationalmannschaft hier auch mal im AMI-Stadion spielt. Die All Blacks gelten als beste Rugby-Mannschaft der Welt. Besonders beeindruckend ist der Haka (Kriegstanz der Maori), den die All Blacks vor jedem Spiel aufführen.

Spazieren gehen

Zur Entspannung empfehle ich einen Spaziergang durch den Park und den botanischen Garten, der übrigens keinen Eintritt kostet. An sonnigen Tagen sieht man hier oft Slackliner, die sich freuen, wenn man sich dazu gesellt und mitmacht.

Irish Pub

In der Stadt gibt es ein paar Bars und Pubs. Ich selbst war ein großer Fan vom Sullivans Irish Pub, den es immer noch gibt und wo oft auch Livebands spielen.

Bilder von Christchurch und Umgebung

Hostelempfehlung in Christchurch

Allgemein kann man sagen, dass es in Christchurch viele gute Hostels gibt. Man kann hier nicht viel falsch machen. Eines davon sticht aufgrund seiner besonderen Atmosphäre allerdings heraus: Jailhouse Accomodation. Knastfeeling pur, denn das Hostel war früher einmal ein richtiges Gefängnis (Addington Prison). Dementsprechend ist das Hostel auch eingerichtet (Siehe Bilder). Dennoch braucht man keine Angst zu haben. Die Betten sind bequem und man darf am Ende auch wieder raus ;)

Karte von Christchurch


Karte im Vollbild

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2 Antworten auf Christchurch – Neuseeland

  1. […] eine etwas längere Fahrt bis nach Christchurch (4:30 Stunden). Unterwegs gibt es ein paar kleine, nette Ortschaften für Zwischenstopps. In […]

  2. […] pur, denn das Hostel in Christchurch war früher einmal ein richtiges Gefängnis (Addington Prison). Dementsprechend ist es auch […]

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