Taranaki

Taranaki: Der Berg des Todes

Wie ein kleiner Knubbel ragt die Taranaki-Region aus der Nordinsel Neuseelands heraus. In ihrer Mitte türmt sich der mächtige und herrliche Mount Taranaki auf. Dieser aktive Vulkan ist nicht zu übersehen und allein des Blickes wegen, lohnt sich ein Besuch des den Berg umgebenden Egmont Nationalparkes. Der größte Ort in der Region ist New Plymouth, ein bescheidenes 50.000 Einwohner-Städtchen am Fuße des Vulkans.

Der Berg des Todes

Jederzeit könnte er ausbrechen, der 2518 Meter hohe Mount Taranaki, der eine perfekte Spitzkegelform aufweist. Der letzte Ausbruch ist 350 Jahre her. Trotzdem ist der Vulkan der am meisten bestiegene Gipfel Neuseelands. In den Sommermonaten ist das sogar ohne Kletterausrüstung möglich. Allerdings gibt es auf Mount Taranaki auch die höchste Todesrate von allen neuseeländischen Bergen. Ein Aufstieg sollte deshalb also nur mit guter Vorbereitung oder mit einem Guide geschehen.

Taranaki

Ausflugmöglichkeiten in und um New Plymouth

New Plymouth ist sicherlich ein guter Ausgangspunkt um die Region Taranaki zu erkunden. Erstaunlicherweise kommen hier auch nicht so viele Touristen hin. Besonders die nicht, die nur ein paar Wochen im Land sind. Das liegt vielleicht auch daran, das die Region eine der regenanfälligsten des Landes ist. Wer allerdings gerne Surfen möchte, sollte sich davon nicht abschrecken lassen, denn hier ist Surfen so etwas wie die Nationalsportart.

Surfen am Strand

Der Back Beach ist der schönste hier und liegt westlich von New Plymouth. Hier hat man eine gute Aussicht auf die sogenannten Sugar Loaf Islands – 5 kleine, unbewohnte Inseln. Der Sand am Strand ist wie an der gesamten Westküste schwarz, aufgrund seines vulkanischen Ursprungs. Hier lässt es sich hervorragend Surfen, vor allem auch für Anfänger. Surfbretter kann man für kleines Geld direkt am Strand ausleihen. Wer nur im Sand abhängen will oder etwas schwimmen, kann das natürlich auch tun. Aber Vorsicht vor Kollisionen mit Surfern ;)

Surf Highway

Fährt man weiter südlich entlang des Highways 45, so kommt man von einem Surf-Strand zum nächsten. Die ganze Taranaki-Küste ist unter Surfern weltbekannt und so hängen hier auch viele von ihnen herum, immer auf der Suche nach der perfekten Welle.

Lake Mangamahoe

Einen Ausflug zum Mangamahoe-See sollte man nicht verpassen. Den Mount Taranaki kann man zwar auch von New Plymouth aus erspähen, aber nirgends sieht es so schön aus wie an diesem See mit der Spiegelung des Vulkans im Wasser.

Wind Wand

Einer der bekanntesten neuseeländischen Künstler – Len Lye –, hat diese 45 Meter hohe, im Wind schwankende Skulptur kreiert. Was das Wind Wand darstellen soll, ist mir auch nicht klar. Allerdings habe ich von Einheimischen gehört, dass es sich um ein Phallus-Symbol handelt…Naja.

Coastal Walkway

In New Plymouth gibt es ein paar spannende und entspannende Spazierwege. Am schönsten ist meiner Meinung nach der 7 Km lange Walkway entlang der Küste. Dabei hat man einen tollen Blick auf die Sugar Loaf Islands und kommt auch an der Wind Wand vorbei.

Pukekoura Park

Es gibt einige Parks in der Stadt. Den gut gepflegten botanischen Pukekoura Park im Herzen von New Plymouth kann man sich zweifelsohne ansehen. Neben Seen, einem japanischen Garten und jeder Menge Farnen, gibt es auch einen kleinen Zoo. Der Eintritt ist frei und von Mitte Dezember bis Anfang Februar findet hier das Fest des Lichtes statt, bei dem der Park Nachts hell erleuchtet wird.

Bilder von Taranaki

Karte von Taranaki


Karte im Vollbild

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Eine Antwort auf Taranaki: Der Berg des Todes

  1. […] losfahren über den “Forgotten World” Highway bis nach New Plymouth auf der Taranaki-Halbinsel (3:15 […]

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