Unglaublich!!! 10 Dinge, die ich bereue in Australien nicht getan zu haben, die du aber unbedingt machen solltest

18.01.2015 | update 18.06.2016 | in Australien, Australien Reisetipps | von | 4 Kommentaren

Verdammt!!! Wie konnte ich diese Sachen nur verpassen. Und das obwohl ich so lange in diesem fantastischen Land, Australien, unterwegs war. 

Kennst du das Gefühl? Du kommst von einer Reise zurück, mit so vielen Eindrücken und Geschichten von neuen Orten, ärgerst dich aber trotzdem über die Dinge, die du nicht getan hast.

Mein Ziel ist es immer, mir so viel wie möglich anzusehen. Am besten Alles. Aber das ist meist unschaffbar. Entweder reicht die Zeit oder aber das Geld nicht aus. In Australien war ich 6 Monate unterwegs und habe so viel in so kurzer Zeit gesehen und erlebt, wie noch nie zuvor. Dennoch hab ich auch verdammt viel leider nicht machen und dementsprechend auch nicht darüber berichten können.

Aber halb so wild. Du kannst ja aus meinen Versäumnissen lernen, und mir dann von den Orten in den Kommentaren berichten.

Wenn ich nochmal nach Australien komme, werde ich diese Dinge hier auf jeden Fall nachholen:

1. Die Kimberleys mit einem 4WD erkunden

Kimberleys

So sieht es in den Kimberleys aus.

Nicht die komplette Umrundung Australiens, sondern die Erkundung der Kimberleys mit einem Jeep, steht ganz oben auf der „100 Dinge die du in Australien tun solltest bevor du stirbst 2014“-Liste des Australien Traveller Magazins. Na toll. Ich habs verpasst.

Da ich nur einen 2-Wheel-Drive hatte, hab ich nur ein ganz kleines Stück dieser riesigen Landschaft im  hohen Norden Western Australias gesehen. Das war schon super, aber berüchtigte Abenteuertracks wie die Gibb River Road, oder die Duncan Road, konnte ich nicht mehr mitmachen.

2. Sonnenauf- und Sonnenuntergang am Ayers Rock/Uluru erleben

Uluru/Ayers Rock

Der Uluru aus der Luft.

Der wohl meist-fotografierte Stein der Welt. Und ich habe ihn nicht gesehen. Das der Uluru auch so mittig liegen muss!

Am Ende reichte die Zeit einfach nicht mehr aus, um nach Alice Springs zu fahren. Dabei hatte ich mir schon eine Tour herausgesucht, bei der man mehrere Wanderungen unternimmt und unter freiem Sternenhimmel im SWAG schläft, um sich dann morgens in aller Früh den Sonnenaufgang anzuschauen. Es hat nicht sollen sein.

3. Bei Australiern wohnen

Da ich in Australien nur einen verdammt langen Roadtrip entlang der Küste machte, blieb ich nie länger irgendwo als eine Woche. Ein paar Australiern bin ich auf meinem Abenteuer zwar begegnet.

So schaute ich einem Grey Nomad (=australische Renter, die mit ihrem Campervan durch Australien kutschen) beim Zertrampeln einer fetten Spinne zu, trank zwei Flaschen Vodka mit einem australischen Tischler in Darwin und ging mit einem Einheimischen an der Ostküste zusammen surfen.

Aber längere Zeit gewohnt habe ich bei niemand. Dabei lernt man genau dann erst die wahre Mentalität einer fremden Nation richtig kennen, wenn man am echten Leben der Einheimischen teilnimmt. Sei es auf einer Farm, in einer WG in der Großstadt oder sonstirgendwo.

4. Die Minenstadt Coober Pedy besuchen

Living Underground, Coober Pedy, SA

Leben unter der Erdoberfläche.

Geht es noch cooler als unter der Erdoberfläche zu wohnen? Nein! Genau deshalb hätte ich nach Coober Pedy in South Australia fahren sollen. Dort leben die Menschen untertage in Wohnhöhlen in den alten Opal-Minen, weil es oben einfach zu heiß ist. Sogar Kirchen und Hotels gibt es dort.

5. Mit Haien im Käfig schwimmen

Shark

„Moin, Moin Digger.“ Shark von Malkusch Markus auf Flickr CC BY 2.0

Beim Surfen möchte ich diesen Tieren lieber nicht begegnen. Aber in Port Lincoln beim Shark Cage Diving, wäre das schon etwas Besonderes. Es muss ziemlich irre sein, im sicheren Käfig neben riesigen, weißen Haien zu schwimmen. So nah an diese prachtvollen Fische ranzukommen, ohne das einem danach ein Körperteil fehlt, ist sonst nur schwer möglich.

6. In Byron Bay surfen

Byron Bay

Nette Wellen.

Der Swell von Byron Bay ist legendär. Bei entspannter Atmosphäre kann man hier stundenlang, ach was sag ich, tagelang, surfen gehen. Ich habs nicht getan.

OK. Diesmal war es nicht meine Schuld, weil mich in Byron Bay eine üble Bronchitis erwischte. Aber geärgert habe ich mich trotzdem ein bisschen.

7. In den Litchfield Nationalpark gehen

Florence Falls

Die Florence Falls im Litchfield Nationalpark.

Bei Darwin gibt es zwei Nationalparks: Litchfield und Kakadu. Warum nur bin ich in den Kakadu Nationalpark gefahren, und nicht mit den anderen mit nach Litchfield? Ich werde es wohl nie verstehen.

Was im Kakadu geschah, kannst du hier nachlesen: Mein schlimmster Tag im größten Nationalpark Australiens

8. Auf Kamelen reiten in Broome

Broome

Eine geniale Touristen-Idee? Mit Kamelen am Strand rumreiten.

Auf solche Ideen kommen nur Australier: Am Strand auf Kamelen reiten. In Broome geht das. Obwohl ich hier eine ganze Woche war, hab ich es allerdings nicht einmal gemacht. Gesehen hab ich auch keine.

Die Kamele sind übrigens nicht heimisch in Australien, sondern wurden im 19.  Jahrhundert von den Europäern eingeführt und später freigelassen. Jetzt vermehren sie sich und leben zu hundert-tausenden im Outback.

9. Ein Schnabeltier finden

Geeveston - Platipus

Da ist eins.

Ich hab alles gesehen: Koalas, Kängurus, Kakadus, Emus, Wombats, Delphine, Haie, Wale, und, und, und. Aber ein Schnabeltier war nicht dabei.

Dabei hätte ich nur nachts im Sumpf tauchen gehen müssen.

OK. Es ist wohl nicht ganz so einfach Schnabeltiere in freier Wildbahn zu erspähen. Aber ich hätte mir auch mehr Mühe geben können.

10. Quokkas auf Rodnest Island anschauen

Quokka

Say Cheese!

Diese Tiere sind einfach nur genial. Schon der Name, Quokkas, haut einen fast um. Aber wenn man erstmal die Gesichter dieser wahnwitzig grinsenden Nager erblickt, hält einen nichts mehr auf dem Stuhl. Leider gibt es diese Burschen nur noch auf Rottnest Island bei Perth, und vereinzelt auf dem Festland.

In den 90ern (Sowieso ein komisches Jahrzehnt) kamen irgendwelche Verrückten auf die Idee, mit den Quokkas Fußball zu spielen. Als Ball! Das Quokka-Soccer und auch die Zerstörung ihres Lebensraumes, brachte die Gattung an den Rande des Aussterbens. Die Regierung verbat Quokka-Fußball übrigens im Jahre 1996.

Hab ich vielleicht noch etwas Cooles in Australien verpasst? Oder hast du die Dinge, die ich verpasst habe, schon gemacht? Dann schreib mir eine Nachricht in die Kommentare.

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4 Antworten auf Unglaublich!!! 10 Dinge, die ich bereue in Australien nicht getan zu haben, die du aber unbedingt machen solltest

  1. marieke sagt:

    Quokkas werde ich mir definitiv angucken gehen 😀 mit Haien schwimmen evtl. Den Rest? Mal sehen! 😀
    Liebe grüße
    Marieke

  2. Matthias sagt:

    Cool. Dann las mal hören wie es war, wenn du es gemacht hast.
    Aber nicht Fußball spielen mit den Quokkas 😉

  3. Marion sagt:

    Hast Du auch Tipps für Tasmanien?

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