Wai-O-Tapu Champagne Poll

Rotorua: Hölle, Hölle, Hölle

27.01.2014 | update 4.02.2014 | in Neuseeland, Nordinsel | von | 2 Kommentaren

Es dampft! Es brodelt! Es stinkt! Das ist Rotorua, das Touristenzentrum Neuseelands, bekannt für seine geothermischen Aktivitäten und den ständig die Stadt umgebenden Schwefelgeruch. 

Es gibt hier explodierende Geysire, schäumende Schlammgruben und riesige Thermalquellen. Außerdem kann man in Rotorua traditionelle Aufführungen der Maoris (die Ureinwohner Neuseelands) anschauen. Ein Besuch lohnt also in jedem Fall.

Geothermale Gegenden

Dafür ist Rotorua bekannt, und man sollte sich zumindest einen der größeren geothermalen Parks anschauen.

TePuia

TePuia ist direkt in der Stadt und locker zu Fuß zu erreichen. Hier sieht man nicht nur explodierende Gysire und Schlammgruben, sondern kann auch Aufführungen der Maori mit dem traditionellen Haka bestaunen sowie viel über die Maori-Kultur und deren Geschichte lernen. Der Haka ist der typische Kriegstanz der Maori, bei dem die Krieger die Zunge herausstrecken und seltsam anmutende Grimassen ziehen. Lachen oder Nachmachen sollte man sich aber verkneifen. Das wäre ein Zeichen von Respektlosigkeit und würden einem die Maori auch sehr übel nehmen. Es gibt auch noch weitere Touren in andere Maori-Dörfer, die man in jedem Touristenzentrum in der Stadt buchen kann.

Wai-O-Tapu

Wai-O-Tapu liegt etwas außerhalb von Rotorua, ist aber deshalb nicht weniger besuchenswert. Im Gegenteil: Wai-O-Tapu ist sogar die bekannteste geothermische Quelle Neuseelands. Hier gibt es den, etliche Postkarten zierenden, „Champagne Pool“ und den grünen See „Devil’s Bath“. Auch die Besichtigung des etwas weiter entfernten Lady Knox Geysires ist im Eintritt inbegriffen.

Bilder von Rotorua

Weitere Ausflugmöglichkeiten in und um Rotorua

Whitewater Rafting

Neben der explosiven Action in den geothermischen Anlagen verspricht auch Whitewater Rafting einen netten Adrenalin-Kick. Whitewater Rafting ist im Gegensatz zu Blackwater Rafting wesentlich spannender, da es hier immer recht schnell auf Wasserströmungen nach unten geht. Dabei ist das Rafting besonders auf dem Kaituna River empfehlenswert. Denn dort muss man drei Wasserfälle überwinden, der höchste davon 7 Meter. Das klingt zunächst gefährlich, macht aber verdammt viel Spaß. Es gibt mehrere Anbieter in Rotorua inklusive Bustransfer. Ich selbst kann Kaitiaki empfehlen.

Kerosene Creek

Der Kerosene Creek ist einer meiner persönlichen Neuseeland-Geheimtipps. Hierbei handelt es sich um eine natürliche heiße Quelle, in der man kostenlos baden kann. Es gibt auch einen kleinen Wasserfall, von dem besonders wagemutige gerne herunterspringen. Doch Vorsicht beim Baden: Aufgrund des hohen Schwefelanteils im Wasser, das gesundheitlich ungefährlich ist, verfärben sich helle Badesachen so sehr, dass man sie danach eigentlich wegwerfen kann. Der Kerosene Creek befindet sich 26 Km südlich von Rotorua.

Karte von Rotorua


Karte im Vollbild

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2 Antworten auf Rotorua: Hölle, Hölle, Hölle

  1. […] Hierbei handelt es sich um eine natürliche heiße Quelle, in der man kostenlos baden kann. Es gibt auch einen kleinen Wasserfall, von dem besonders wagemutige gerne herunterspringen. Doch Vorsicht beim Baden: Aufgrund des hohen Schwefelanteils im Wasser, das gesundheitlich ungefährlich ist, verfärben sich helle Badesachen so sehr, dass man sie danach eigentlich wegwerfen kann. Der Kerosene Creek befindet sich 26 Km südlich von Rotorua. […]

  2. […] aus man eine Tour ins Hobbit-Dorf starten kann (diese starten stündlich). Abends geht es dann nach Rotorua, wo man sich ein Hostel sucht und abends an den heißen Quellen des Kerosine Creek entspannen […]

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