Pancake Rocks

West Coast – Der wilde Westen Neuseelands

24.01.2014 | update 4.02.2014 | in Neuseeland, Südinsel | von | 1 Kommentar

In der gesamten 23,276 km² großen West Coast Region leben nur etwa 30.000 Menschen. Dementsprechend einsam ist es dort teilweise auch und man ist oftmals ganz allein auf der Straße unterwegs. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Von schneebedeckten Bergen und Gletschern, die bis fast zum Meer reichen, über dicht bewachsenen Dschungel bis hin zu ewig langen Sandstränden gibt es hier alles.

Die meisten Touristen und Backpacker, die ich hier getroffen habe, bereisen diese Gegend von Norden nach Süden. Von wo man kommt, ist eigentlich auch egal. Ich allerdings startete vom Süden und beziehe mich in folgenden Absätzen auch auf die Süd-Nord-Richtung.

Entlang des Haast Pass

Die Westküste beginnt vom Süden angefangen, nördlich von Wanaka entlang des Haast Pass Highways durch den Mount Aspiring National Park. Diese Region ist geprägt von Regenwald, Sümpfen und zahlreichen Wasserfällen. Diese sind von der Straße aus gut zu erreichen und man sollte sie sich unterwegs deswegen anschauen. Besonders lohnen sich die Thunder Falls, Fantail Falls und der Roaring Billy. Auch einen Ausflug wert sind die Blue Pools, deren Wasser eine kristallklare, türkisblaue Farbe hat.

Wilde Westküste

Hat man den Haast Pass überwunden fährt man eine recht lange Strecke entlang der Meeresküste. Bei Regenwetter kann es hier sehr stürmisch werden und die Wellen peitschen an die teilweise steilen Kliffe, weshalb man diese Region hier auch den wilden Westen nennt.

Fox Glacier und Franz Josef Glacier

Etwas weiter nördlich beginnt dann die Gletscher-Gegend der West Coast. Diese ist so besonders, da die Gletscher bis fast an den Ozean hinan reichen. Das gibt es sonst auf diesen Breitengraden nirgendwo anders in der Welt. Die Bewegung der Gletscher ist verhältnismäßig gesehen sehr schnell. Von einem bis 5 Meter fließt etwa der Franz Josef Gletscher täglich. Auf beiden Gletschern kann man Berg-Touren (foxguides.co.nz und franzjosefglacier.com) unternehmen oder sogar mit dem Helikopter drüber hinweg fliegen. Dabei gibt es am Franz Josef Gletscher mehr Angebote, mir persönlich gefiel aber der Fox Gletscher besser, aufgrund der ganzen Umgebung, die man dort vorfindet. Im Endeffekt lohnt es sich aber bei beiden Gletschern zumindest einmal anzuhalten und Fotos zu machen. Die Touren an sich sind nicht gerade billig und auch die Unterkünfte in den beiden kleinen, die Gletscher umgebenden Orte, sind besonders in der Hochsaison teuer und schnell vergriffen. Hier heißt es rechtzeitig vorher buchen, oder in den nicht so stark überlaufenen Wintermonaten (Mai bis September) reisen.

Bilder der West Coast Region

Pancake Rocks

Nördlich der Gletscher kommt man wieder an einen sehr langen Küstenabschnitt. Hier liegen auch die Städte Hokitika und Greymouth. In Hokitika gibt es ein paar recht angenehme Hostels. Ich kann besonders das Drifting Sands empfehlen, da es direkt am Strand liegt und man sich dort gleich wohl fühlt. Nördlich von Greymouth gibt es noch eine ganz besondere Attraktion, die man unbedingt einmal gesehen haben sollte: Die Pancake Rocks. Und die sehen tatsächlich auch so aus wie sie heißen: Wie übereinander gestapelte Pfannkuchen. Außerdem hat man von hier einen fantastischen Blick auf die Küste.

Nervige Beißer: Sandflies und Gegenmittel

Eine der in der West Coast Region heimischen und leider auch sehr häufig vorkommenden Tierarten sind die Sandflies. Dabei handelt es sich um ziemlich nervige Mücken, die einen zu tausenden umschwirren und stechen, sobald man aus dem Auto steigt. Genauer gesagt stechen die Sandflies eigentlich gar nicht, sondern beißen. Folgende Dinge helfen gegen diese nervigen Biester:

Karte der West Coast Region


Karte im Vollbild

Hat dir der Artikel gefallen? Teile ihn:

Follow

Eine Antwort auf West Coast – Der wilde Westen Neuseelands

  1. […] eine recht lange Strecke bis zur West Coast nach Punakaiki (3:30 Stunden Fahrt). Dort befinden sich die Pancake Rocks, die man sich entweder […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.