Hoffnung in Westaustralien - Esperance

Die Magie australischer Kleinstädte: Esperance in Western Australia

20.05.2014 | update 8.01.2017 | in Australien, Western Australia | von | 2 Kommentaren

Espérance ist französisch und steht für Hoffnung. Welch passender Name für diese kleine Stadt. Denn für viele aus der Wildnis von South Australia Anreisende, ist Esperance der erste größere Anlaufpunkt in Western Australia und der erste Schritt zurück in die Zivilisation, nach tagelangem Campen ohne warme Dusche und eintönigem Fahren entlang von monotonen Geraden. Die fantastisch weißen Sandstrände und Buchten rund um Esperance und die entspannte Atmosphäre der Stadt helfen dabei wesentlich.

Esperance

Eigentlich dient dieser Artikel nur zum neidisch machen aller zu Hause gebliebenen. Deshalb hab ich auch nur Fotos von traumhaft schönen Stränden, die man um Esperance vorfindet, in die Galerie gepackt. Aber ich will auch noch ein paar nützliche und unnütze Informationen mit einstreuen 😉

Heimat von Australiens bekanntestem Pirat

Esperance ist eine kleine 10.000-Seelen-Stadt, die nach dem Schiff, mit dem die ersten französischen Einwanderer hier landeten, benannt ist. Die Stadt ist recht abgeschieden, weswegen hier nicht wirklich viele Touristen aufkreuzen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war hier in der Region zudem Australiens einziger Pirat unterwegs: der blutrünstige, mordende, Schiffe überfallende und wahrscheinlich Grog trinkende Black Jack Anderson.

Great Ocean Drive

Außer an den Stränden abhängen und entspannen, kann man in Esperance nicht viel weiter tun – wobei das ja eigentlich schon ziemlich genial ist. Am besten man begibt sich direkt auf den Great Ocean Drive. Das ist eine 40 Kilometer lange Rundtour um Esperance, die an allen Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbeiführt, wobei das zum Großteil die Strände sind.

Esperance
Der Pink Lake ist gar nicht pink

Es gibt auch einen Windpark und einen See zu bestaunen, den Pink Lake, der seit einem Gewitter, durch das die für die Verfärbung des Wassers verantwortlichen Algen weggespült wurden, eigentlich gar nicht mehr pink, aber trotzdem noch schön anzuschauen ist.

Cape Le Grande

Noch ein bisschen weißer als in Esperance, fast so weiß wie Schnee, sind die Strände im östlich gelegenen Cape Le Grande Nationalpark. Dazu kommt das kristallklare, leuchtend blaue Wasser. Hierhin hab ich es leider selbst nicht geschafft. Viele Reisende, die ich unterwegs getroffen habe, meinten, ich hätte wirklich etwas verpasst.

Bilder von Esperance

Flower Power

In Western Australia zu Reisen lohnt sich besonders zwischen September und Oktober. Denn dann hat die Wildblumensaison ihren Höhepunkt. Überall, bis zu den Straßenrändern, erstrahlen schier unendlich vielen Blumen in allen Farben dieser Welt. Die Vielfalt ist so enorm, dass jedes Jahr immer wieder ein paar neue Pflanzenarten entdeckt werden.

Video von Esperance

Taucht ein in die fantastische Atmosphäre von Esperance Küste in diesem kurzen Video:

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2 Antworten auf Die Magie australischer Kleinstädte: Esperance in Western Australia

  1. Carmen Kästner sagt:

    Ja, wenn ich diese Strände sehe, dann werde ich schon ein bißchen neidisch….Genieße es!

  2. Tante H. aus L. sagt:

    Das mit dem „neidisch machen“ ist wirklich super gelungen. Ich hab die Bilder gerade zum zweiten mal angeschaut………herrlich!!! Liebe Grüße vom Gartenteich in L.

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